Erste Reiterfreizeit nach zwei Jahren Pandemie

Nach 2 Jahren Corona bedingter Pause war es am 1.Mai 2022 endlich wieder soweit!

15 Kinder aus Bonn und Köln machten sich mit ihren BetreuerInnen und der Dackeldame Frette auf den Weg zum Reiterhof Hirschberg in Großalmerode.

 

Diese erlebnispädagogische Freizeit wird im Rahmen der psychosozialen Nachsorge von krebserkrankten Kindern und ihrer Geschwister gemeinsam vom Förderkreis Bonn für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V. und dem Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln normalerweise jedes Jahr angeboten.

Unter dem Motto „Urlaub vom Schmerz“ unterstützt der Aachener Arzneimittelhersteller Grünenthal dieses Projekt seit 1993.

 

Fernab vom Klinikalltag haben die Kinder auf dem Reiterhof die Möglichkeit, neue Eindrücke und Perspektiven zu gewinnen, das Erfahrene zu verarbeiten und Freundschaften mit Gleichbetroffenen zu intensivieren. Der Umgang mit den Pferden und den anderen Tieren auf dem Hof stabilisiert die Kinder, bietet ihnen Ablenkung von ihrer Erkrankung und den damit verbundenen belastenden Erfahrungen sowie Erholung für Leib und Seele.

 

Auf dem Reiterhof angekommen wurden wir von dem Besitzer Robert und den 3 für uns zuständigen Reitlehrerinnen herzlich in Empfang genommen. Nachdem die Zimmer verteilt, die Koffer ausgepackt und die Betten bezogen waren, gab es eine kleine Stärkung und einen Hofrundgang. Und danach führten die Kinder beim Voltigieren schon die ersten akrobatischen Übungen auf den sich an einer Lounge im Kreis bewegenden Pferden/ Ponys aus. Die abwechslungsreichen, bunten Angebote ließen die folgenden Tage wie im Flug vergehen. Beim Pferdeputzen, Reitunterricht, Ausritten in die wunderschöne Umgebung, dem Herstellen von Pferdeleckerlies, dem Märchenreiten mit Anmalen der Ponys kam bei allen Beteiligten keine Langeweile auf.

 

Eine Schlepperfahrt im Anhänger eines Traktors zum Fledermaussee, der Ausflug in den Erlebnispark Ziegenhagen, ein Grillabend, Lagerfeuer mit gemeinsamen Singen und Stockbrot, sowie die Gruppenspiele Haus-Chaos und 1,2, oder 3  und natürlich der legendäre Discoabend füllten die Tage mit tollen Erlebnissen. Zwischendurch gab es auch noch Raum zum Ausleben der Kreativität. So hatten die Kinder am Ende der Woche gutgefüllte Taschen mit gestalteten und bemalten Hufeisen, Schmuck aus Schrumpffolie, selbst gebatikten T-Shirts und vielem mehr.

 

Und dann war er da, der Freitag, der Tag der Abfahrt: alle Kinder und auch die Erwachsenen waren ein bisschen traurig, dass die Woche schon zu Ende ging, auch wenn sich alle auf ihre Familien zu Hause freuten. Im Abschlusskreis fand noch die Siegerehrung für das Haus-Chaos-Spiel statt, es gab tolle Siegerurkunden !!!

 

Für alle Bonner und Kölner verteilten die Reitlehrerinnen Geschenke vom Reiterhof und die Kinder bedankten sich mit selbst gestalteten Tassen bei allen MitarbeiterInnen auf dem Hof, die uns in der Woche so wunderbar betreut und versorgt haben.

Neues aus dem Spendenblog

Benefizkonzerte für den Förderkreis

Alfons Besseler als langjähriges Mitglied des Förderkreises Bonn e.V. erspielte mit seinem Bariton und seinen Saxophonen im Rahmen von Benefizkonzerten 1.360,95 Euro, die als Spende an den Förderkreis weitergeleitet wurden.

 

Darin enthalten ist auch ein Betrag von 200 Euro aus einem vorweihnachtlichen Konzert der Melbtal-Combo vor einem Seniorenheim auf dem Venusberg. Neben dem musikalischen Leiter Günther Besseler spielten Sarah Egert, Georg Völzgen und Alfons Besseler für die Combo aus Bonn-Ippendorf, bei der wir uns ganz herzlich für ihr musikalisches Engagement bedanken möchten.

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Unglaubliche Resonanz auf den ersten Wunschbaum der Godesberger BONNERIE

Gestern konnte unsere Erzieherin Heike Engelsing zahllose Geschenke im Godesberger Café & Bistro BONNERIE abholen. Eine ganze Wagenladung voll!! Frau Sibel Kocatepe und ihr Mann Metin hatten diese zusammen mit ihren Freunden und Gästen für das Spielzimmer der Kinderkrebsstation gekauft.

 

Aber noch mehr ist aus dieser Aktion entstanden: In einer zweiten Aktion „Herzenswunsch“ wurde Geld für ein neues Dreirad für die Station gespendet. Und sei dies nicht des Guten genug, wurde uns ein ähnliches Dreirad auch noch von Familie Schmitz geschenkt.

 

Wir sind unendlich dankbar! 

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