Abschied von der Kinderklinik

Nun ist es soweit: Am kommenden Montag zieht die Universitäts-Kinderklinik um. Damit ändert sich auch der Wirkungsort einiger unserer Mitarbeiter. Sie sagen „Auf Wiedersehen, Adenauerallee“ nach bis zu 33 Jahren!

 

Die letzten Wochen waren also nicht nur durch die Corona-Krise außergewöhnlich, sondern auch geprägt von intensivem Ausmisten, Sortieren und Packen.

 

Am Montag, dem 4. Mai, startet dann der erste Arbeitstag im neuen Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) auf dem Venusberg. Auf der kinder-onkologischen Station werden wir unsere Hilfsleistungen selbstverständlich weiter anbieten. So wird Brigitte von Schweinitz die Patienten und Eltern in allen psychosozialen Belangen beraten und die Erzieherinnen Sabine Dick und Heike Engelsing den Kindern und Jugendlichen mit zahlreichen Beschäftigungsangeboten zur Seite stehen sowohl auf den Patientenzimmern also auch im neuen Spielzimmer.  

 

Wenn dann unser FAMILIENHAUS voraussichtlich im August ebenfalls eröffnet, können sie Ihre Angebote in den großzügigen Büro- und Kreativ- und Bewegungsräumen noch einmal deutlich ausweiten.

 

Wir wünschen einen guten Start und freuen uns darauf, so bald wie möglich nachzufolgen! 


Wie sieht eigentlich jetzt der Alltag im Elternhaus aus?

Seit Bekanntwerden der Ausbreitung des Corona Virus arbeiten wir im Elternhaus unter anderen Bedingungen, denn das Virus bedeutet für die erkrankten Kinder und ihre Familien eine doppelte Belastung.

 

Nicht nur bedroht das Virus das geschwächte Immunsystem und damit direkt das Leben der kleinen Patienten, auch die zusätzliche Isolierung macht den Familien zu schaffen.

 

Darum versuchen wir die Gefahr einer Infektion im Elternhaus maximal zu reduzieren und haben einige Maßnahmen durchgeführt.

U.a. wurde der Besucherverkehr wurde so gut wie eingestellt. In dringenden Fällen empfangen wir Gäste vor dem Haus. Wir tragen Atemschutzmasken und arbeiten in Wechselschichten, um auch die Kontakte untereinander zu minimieren. Mitarbeiter der Risikogruppe arbeiten, wenn möglich, im Homeoffice. Alle öffentlich zugänglichen Flächen werden von unserer Hauswirtschaft zweimal täglich gereinigt und desinfiziert.

 

Wir müssen sagen, das Arbeiten unter diesen Bedingungen ist nicht immer einfach. Uns fehlt der Austausch untereinander und das „bunte Treiben“, das sonst bei uns herrscht. Oft herrscht eine ungewohnte Stille, denn auch die Mitarbeiter mit kleinen oder schulpflichtigen Kindern müssen von Zuhause aus arbeiten.

 

Dennoch versuchen wir – insbesondere für unsere Bewohner – eine gewisse Normalität zu erhalten. Denn wir wissen, wie wichtig diese kleine Zerstreuung und dieser Hauch von Normalität für sie ist, wenn sie aus der Klinik zu uns kommen.

 

Darum möchten wir heute all unseren Mitarbeitern ein riesengroßes Dankeschön sagen, die in dieser schweren Zeit Tag für Tag ihr Bestes geben!

 

Gemeinsam auf Abstand – wir schaffen das!


Der Förderkreis bekommt ein neues Gesicht

Warum wir Neues wagen und Bewährtes erhalten