Kreativatelier für Erwachsene

Bei unserem Kreativatelier für Eltern unter dem Motto „Express Yourself“ wurde die Leinwand zum Ausdruck dessen, was oft nur schwer in Worte zu fassen ist.

Unter der einfühlsamen Leitung unserer Kunsttherapeutin Svenja Meierarend durften die Teilnehmenden mit der Technik des Action Paintings ihren Gefühlen freien Lauf lassen. In einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre entstanden nicht nur beeindruckende Kunstwerke, sondern auch wertvolle Momente des Austauschs, des Lachens und der gegenseitigen Verbundenheit.

Farben wurden geschleudert, gespritzt und verteilt – kreativ, lebendig und ganz ohne Vorgaben. Zum Abschluss sorgte eine gemeinsame Meditation für Ruhe und Raum, die Eindrücke des Abends nachklingen zu lassen.

 

Ein Abend voller Kreativität, Gemeinschaft und neuer Energie – und für alle war schnell klar: Dieses besondere Angebot möchten wir wiederholen

Bärenstark unterwegs

Was für ein besonderes Wochenende liegt hinter uns: Zum ersten Mal konnten wir mit unseren Kindern eine gemeinsame Freizeit über zwei Tage verbringen – und wir sind noch immer berührt davon, wie wertvoll diese Zeit war.

 

Mit dabei waren 10 Kinder – ehemalige Patienten und verwaiste Geschwister – begleitet von 3 engagierten Betreuer, die dieses Wochenende mit viel Herz gestaltet haben.

 

Schon beim gemeinsamen Mittagessen wurde klar: Die Verpflegung war nicht nur abwechslungsreich, sondern einfach rundum großartig und hat uns alle gestärkt für die vielen Erlebnisse.

 

An den beiden Tagen warteten drei abwechslungsreiche Programmpunkte auf die Gruppe:

 „Der Schatz der Piraten“,  „Überleben in der Wildnis“ und  Bogenschießen.

 

Daneben blieb viel Raum für all das, was solche Tage besonders macht: Tiere füttern, auf dem Spielplatz toben, die Wiese hinunterrollen, Fußball spielen, Gesellschaftsspiele und Armbänder knüpfen. Ein echtes Highlight war die beeindruckende Treckerfahrt – und bis zum Sonnenuntergang wurde draußen gelacht, gespielt und entdeckt.

 

Am Abend wurde es dann noch einmal ganz besonders ruhig und verbunden: Mit Pantomime, einem selbst gestalteten Bingo-Spiel und vielen kleinen Momenten des Kennenlernens sind alle noch ein Stück näher zusammengerückt.

 

Ein Satz eines Kindes bei der Abreise bleibt uns besonders im Herzen:

„Gerne wiederholen – und dann auch länger.“

 

Solche Rückmeldungen zeigen uns, wie wichtig gemeinsame Auszeiten sind – und wie viel Kraft sie schenken.

Ein Abend, der verbindet: Auftakt unserer Jugendgruppe

In der vergangenen Woche ist unsere Jugendgruppe gestartet – und was für ein schöner Auftakt es war. Gemeinsam mit den Sozialarbeitern aus der Klinik, Matthias und Johanna, haben sich 10 Jugendliche im Kochatelier getroffen, viele von ihnen zum ersten Mal.

Zusammen wurde geschnippelt, gelacht und gekocht: Pizza als Vorspeise, selbstgemachte Nudeln mit Pesto als Hauptgang und ein süßes Küchlein mit Eis zum Abschluss. Danach wurde noch eine Runde gekickert – und ehe man sich versah, waren drei gemeinsame Stunden wie im Flug vergangen.

Was bleibt, ist so viel mehr als ein gemeinsames Essen. Es sind Begegnungen, die Mut machen. Gespräche, bei denen man sich verstanden fühlt. Und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Gerade für Jugendliche, die eine schwere Zeit durchleben oder hinter sich haben, sind solche Treffen unglaublich wertvoll. Hier entsteht ein Raum, in dem sie einfach sie selbst sein dürfen – unbeschwert, verbunden und mit Blick nach vorne.

Umso schöner war es zu sehen, wie schnell aus einer Gruppe von zunächst fremden Jugendlichen ein echtes Miteinander geworden ist. Und wie schon erste Pläne geschmiedet wurden, was man gemeinsam noch alles erleben möchte.

Ein riesiges Dankeschön an das Kochateliers Bonn, das diesen besonderen Nachmittag möglich gemacht hat und immer wieder so flexibel auf unsere Bedürfnisse eingeht.

Ein innerer Ort der Stärke – ein wertvoller Kurs für unsere Eltern

Im November hat Svenja Meierarend erneut einen besonderen Kurs für unsere betroffenen Eltern gestaltet – diesmal unter dem Motto „Innerer Wohlfühlort“.

In einer angeleiteten Imaginationsreise, inspiriert aus der Traumatherapie, konnten die Eltern einen geschützten Ort in sich entdecken, der Kraft, Ruhe und Halt schenkt. Anschließend wurde dieser persönliche Wohlfühlort kreativ gestaltet. Bei allen Teilnehmerinnen spielte die Natur eine zentrale Rolle – sie wurde zum Anker, zur Ressource und zu einem inneren Platz, an den sie in belastenden Momenten zurückkehren können.

Solche Angebote sind für die Eltern unglaublich wichtig. Der Alltag auf der Kinderkrebsstation ist geprägt von Sorge, Erschöpfung und emotionalen Ausnahmesituationen. Ein Moment des Innehaltens, ein Werkzeug für mentale Stabilität und ein Ort der inneren Sicherheit können in dieser Zeit viel bewirken.

 

Wir danken Svenja Meierarend von Herzen für ihr einfühlsames Engagement und dafür, dass sie unseren Eltern diese wertvollen Momente der Stärke und Entlastung schenkt. 

Ein neuer Raum für Gefühle – unsere Kunsttherapie startet!

Seit letzter Woche dürfen wir auf der Kinderkrebsstation ein ganz besonderes neues Angebot begrüßen: die Kunsttherapie! 

Alle zwei Wochen wird nun gemeinsam gemalt, gestaltet und kreativ ausprobiert – eine wertvolle Möglichkeit für die Kinder, ihre Gefühle auszudrücken, zur Ruhe zu kommen und das Erlebte auf ganz eigene Weise zu verarbeiten.

Geleitet wird die Kunsttherapie von Svenja Meierarend, die viele bereits aus unserem Elterncafé kennen. Durch ihre Ausbildung zur Kunsttherapeutin und ihre eigenen Erfahrungen als Mutter einer erkrankten Tochter weiß sie genau, was die Kinder in dieser Zeit bewegt – und findet so einen besonders einfühlsamen Zugang zu ihnen. 

 

Die erste Stunde war ein voller Erfolg – mit viel Farbe, Lachen und kleinen Kunstwerken, die von Herzen kommen.

Herbstzauber 2025

Gemeinsam mit Kindern, Eltern und Mitarbeitern haben wir gebastelt, gelacht und den Duft von Suppen, Kinderpunsch und Glühwein genossen. 

Am Abend wurde es richtig gemütlich: Mit Rhys Hunter an der Gitarre haben wir Martinslieder gesungen und Marshmallows über dem Feuer geröstet  – ein riesiges Dankeschön an ihn für die tolle musikalische Begleitung!
Zum Abschluss gab’s unten im Bewegungsraum ein kleines Hörspieltheater vom Drei Käse Verlag mit „Hanna in Traumasien“ – natürlich mit Popcorn für alle 

 

Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Tag so besonders gemacht haben! 

Ein besonderer Moment voller Hoffnung

Das Läuten der Glocke am Ende einer Krebstherapie – es ist weit mehr als nur ein Ritual. Es ist ein Symbol für Mut, Durchhaltevermögen und Hoffnung.

 

Für das betroffene Kind bedeutet es: Ich habe es geschafft. 

Für die Familie und Freunde: Wir haben gemeinsam gekämpft und dürfen endlich aufatmen.

Und auch für alle Wegbegleiter – Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, das psychosoziale Team, uns als Förderkreis und andere betroffene Familien – ist dieser Moment tief bewegend.

Im Oktoberdurften wir ein ganz besonderes Glockenläuten erleben:

Ein neues Ritual, das eine liebe Schwester der Station ins Leben gerufen hat. Von nun an gehen die Kinder und Familien durch ein Spalier aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, begleitet von einem besonderen Lied – ein Weg voller Liebe, Anerkennung und Erleichterung. 

Als Leo die Glocke läutete – kräftiger, als man es sich vorstellen kann – war zu spüren, wie groß seine Freude ist. Zum zweiten Mal in kürzester Zeit hat er die Therapie hinter sich gebracht.

Für ihn, seine Familie und viele andere Betroffene war dieser Moment ein Zeichen: Es ist möglich. Kinder können es schaffen.

Burger-Abend auf der Station!

Letzte Woche haben sich unsere Ernährungsberaterin und unsere Erzieherin wieder etwas ganz Besonderes überlegt: einen gemütlichen Burger-Abend! In der Küche wurde das Fleisch frisch gebraten, und im Spielzimmer standen alle Zutaten bereit – so konnte sich jedes Kind und natürlich auch die Eltern, den Burger ganz nach eigenem Geschmack zusammenstellen.

Solche Abende sind weit mehr als nur eine leckere Abwechslung zum Klinikessen. Sie schenken Normalität, Selbstbestimmung und Gemeinschaft – Dinge, die im Klinikalltag oft zu kurz kommen. Für die Kinder ist es ein schönes Gefühl, selbst zu entscheiden, was und wie sie essen möchten. 

Zum Nachtisch gab’s frisches Popcorn – und natürlich wurden auch alle Kinder, die wegen der aktuellen Erkältungswelle isoliert sind, mit einem Burger auf dem Zimmer überrascht. 

 

Solche Momente zeigen, wie wichtig unsere Stationsküche mit eigenem Personal ist. Nur so können wir gemeinsam mit Herz, Kreativität und Nähe kleine Lichtblicke im Klinikalltag schaffen. 

Noch mehr Seelenverwöhnprogramm für Eltern und Kinder

Seit März 2024 erhalten Eltern, die mit ihren Kindern auf die Kinderkrebsstation kommen, eine „Seelenwärmer-Kiste“ – ein kleines Paket, das in den stressigen Momenten des Klinikaufenthalts etwas Ruhe und Ablenkung verschaffen soll. Doch wir möchten noch mehr tun: Ab sofort gibt es zusätzlich zur „Seelenwärmer-Kiste“ die „Wegbegleiter-Tüte“ für Eltern, deren Kinder bei einem Rückfall erneut in Behandlung sind. Diese Tüte enthält Selfcare-Produkte wie Duschgel, Gesichts- und Augenmasken, Duftöle mit natürlichen Aromen sowie Karten zum Thema „Atmen“. Auch zum Lesen gibt es etwas: ein Mutmach-Buch zum inspirierenden Durchblättern und Festhalten eigener Gedanken sowie eine Zeitschrift, die zusammen mit etwas Nervennahrung für bewusste und achtsame Momente sorgt.

Auch für die kleinen Patienten haben wir etwas Neues. Der „Bärenstarke Überraschungsbeutel“ ist jetzt ebenfalls Teil unseres Programms. Darin finden die Kinder nützliche und tröstende Dinge für ihren Aufenthalt wie Handwärmer für den regelmäßigen Fingerpikser, kleine Power-Spielzeuge zur Konzentration und Stressbewältigung wie Antistressbälle, Fidget-Spielzeug und ein Kartenspiel, eine Trinkflasche, eine Trösteente, ein Tagebuch und einen der beliebten Legami-Stifte – sowie natürlich auch etwas zum Knabbern.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Projekt unterstützen und es ermöglichen, dass wir Eltern und Kinder in dieser schwierigen Zeit noch besser begleiten können.

Vom Buchstaben bis zur Räuberleiter – drei Tage voller Entdeckungen im Ferienworkshop

Vom 29. bis 31. Juli fand unser Ferienworkshop zur Erlebnispädagogik statt – mit neun Kindern ab zehn Jahren, die gemeinsam mit Heike, Elisabeth und unserer Praktikantin Flora drei abwechslungsreiche Tage in der Natur verbrachten.

Nach einem spielerischen Einstieg mit Kennenlernspielen ging es direkt in den Wald: Dort wurden Naturmaterialien gesammelt, mit denen die Kinder ihre aus Holz ausgesägten Anfangsbuchstaben kreativ gestalten konnten. So entstanden ganz persönliche Erinnerungsstücke.

Der erste selbstgebaute Kletterparcours folgte – aus Seilen und Naturmaterialien und mit viel Konzentration und Teamgeist der Kinder. Am zweiten Tag wurde weitergebaut, diesmal sogar mit „Räuberleitern“, um neue Höhen zu erreichen. Die Kinder entwickelten eigene Ideen, halfen sich gegenseitig und lernten, sich aufeinander zu verlassen. Kreative Impulse gab es auch im Atelier mit bunten Kreppbildern, und das Team von Flowventure brachte mit erlebnispädagogischen Spielen neue Dynamik in die Gruppe. Ein besonderes Highlight war die Kletterübung mit der Leiter, die von sechs Kindern gehalten wurde, während ein Kind daran hochstieg – ein starkes Symbol für Vertrauen und Zusammenarbeit.

Am dritten Tag standen praktische Techniken im Mittelpunkt: Die Kinder lernten Knoten und den Umgang mit Seilzügen und setzten ihr Wissen direkt um. Der neue Parcours im Wald wurde gemeinsam geplant und gebaut – mit viel technischem Know-how.

Der Workshop war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg:

  • Die Kinder lernten, sich im Team zu bewegen und sich aufeinander einzulassen
  • Sie entwickelten Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Anderer
  • Sie erlernten neue Techniken
  • Sie erweiterten ihre eigenen Grenzen

 

Wir danken allen Kindern für ihr begeistertes Mitmachen und den Mut, neue Dinge auszuprobieren. Ein herzlicher Dank geht auch an Kirsten und Felix von Flowventure für ihren wertvollen Beitrag.

2 Tage voller Pferde, Reiten und Spaß

Einmal im Jahr heißt es bei uns: Zeltübernachtung auf dem Reiterhof.

Zelten ist für die Meisten Teil der eigenen Kindheitsgeschichte. Wer kennt es nicht: die Erinnerung an Lagerfeuer, Stockbrot und das „Giggeln“ mit den Zeltpartner bis in die Nacht hinein?

Für unsere Kinder und deren Eltern bedeutet die Zeltübernachtung also ein Stück normale Welt mit normalen Sorgen wie in jeder Familie – für die Eltern oft: loslassen und wieder Zeit für sich haben.

Das Motto des diesjährigen Zeltlagers war Disney. Auf dem Gelände wurden Steine, Trinkflaschen und Schlafmasken mit magischen Motiven bemalt, Hufeisen-Traumfänger gebastelt, die Kinder konnten mit „Plussteinen“ bauen und durften einen Wasser- und Trecker-Parcours bewältigen.

Am Nachmittag dann das Highlight: Reiten mit den Pferden! Unter der Anleitung der Profis ist Haltung, Gleichgewicht und das Führen über kurze Strecken schnell erlernt – ein Gefühl von Freiheit und Stolz für die Kinder.

Abends gab es dann leckere Pizza aus dem Steinofen bei Bauer Stefan im Dorf.

Am Abschiedstag ging es noch auf einen Waldspaziergang mit Pony „Lotti“, die von den Kindern abwechselnd geführt werden durfte. Die Kinder hatten viel Spaß.

Ein großes DANKE an unsere ehrenamtlichen Helfer Heike und Lutz Engelsing, Julia Hoffmann

und natürlich an Hanna Schröder und ihr Team – ohne euch wäre all das nicht möglich!

Bärenstarkes Sommerfest

Anfang Juli durften wir ein besonderes Fest feiern – unser BÄRENSTARKES Sommerfest! Und wir sind immer noch überwältigt.

So viele von Ihnen sind gekommen:
🌻 Betroffene Familien – manche mit ihren tapferen Kindern direkt von der Station
🤝 Treue Mitglieder und Spender
🏡 Interessierte Besucher, die unser Familienhaus kennenlernen wollten

Es war ein Fest voller Begegnungen, Gespräche, Erinnerungen – und vor allem voller Dankbarkeit. Zu sehen, wie es „unseren“ Familien nach der schweren Zeit geht, war einfach berührend.

Und dann gab es noch diese wunderbaren Überraschungen:
🎁 Die Unkeler Hunnen haben uns mit riesigen Mengen an Spiel- und Bastelmaterial für die Station beschenkt
💛 Die Mia & Heinz-Egon Abels Hilfe e.V. überreichte uns einen großzügigen Scheck über 5.000 €
💜 Die Linzer Möhnen spendeten 2.000 €
👑 Das Godesberger Prinzenpaar legte noch einen drauf – und erhöhte ihre bereits gespendete Summe auf beeindruckende 7.777,77 €
🎶 Gemeinsam mit den Lannesdorfer Möhnen, die mit ihrer Kinder- und Jugendtanzgarde auftraten, haben sie uns den Tag versüßt

 

Ein riesengroßes DANKE geht auch an:
Das Karnevalsklübchen Kraus e.V., die uns fleißig bei der Verpflegung geholfen haben.
Aldi Süd für die leckeren Würstchen
Und an Verena di Pasquale, die uns mit einer grandiosen Bärentorte überrascht hat – ein echtes Highlight!

 

 

Sie alle haben diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht. Danke, dass SieTeil unserer Bärenstarken Familie sind. 💛 Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!

Ein neues Nachsorgeangebot für unsere Minis

Vor Kurzem fand bei uns der der erste Mini Treff statt – ein neues Angebot speziell für unsere jüngeren ehemaligen Patienten.

Einmal im Quartal laden wir zukünftig ins FAMILIENHAUS ein, um gemeinsam Zeit zu verbringen und den Austausch und das gemeinsame Erleben zu fördern.

Geleitet wird der Mini Treff von Heike Engelsing und Elisabeth Baran – und die beiden hatten sich für den Auftakt des Mini Treffs etwas ganz Besonderes überlegt: ein eigenes Kasperletheater-Stück! Es wurde gelacht, mitgefiebert und begeistert mitgemacht.

Anschließend konnten sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre austauschen, während die Kinder bastelten, spielten und einfach Kind sein durften.

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Besondere Kreativzeit auf Station

Im Juni war Steffi Matsahel wieder bei uns auf der Kinderkrebsstation – ein Besuch, auf den sich viele immer ganz besonders freuen.

Dieses Mal standen Stickereien auf dem Programm. Mit bunten Fäden und konzentrierten Händen entstanden kleine einzigartige Kunstwerke.

Solche kreativen Angebote wie das Sticken sind weit mehr als nur eine schöne Abwechslung. In den meisten pädiatrisch-onkologischen Zentren sind sie mittlerweile ein wichtiger Bestandteil einer Krebstherapie. Das liegt an den vielen positiven Effekten für Patienten und Eltern. Kreatives Gestalten fördert den Selbstausdruck und das Selbstbewusstsein, die Motorik, die Kommunikationsfähigkeit und schafft Momente der Ruhe und der Kraft.

 

Danke, Steffi, dass du dir die Zeit genommen hast, um einen solchen Kraftmoment zu ermöglichen! Danke an die Kinder, schön, dass ihr so toll mitgemacht und großartig mit Nadel und Faden gestaltet habt!

Kunst als Brücke

Im Mai fand ein meditativer Kunstworkshop im Kunstatelier des FAMILIENHAUS für Eltern von Kindern mit Krebs statt. Unter der einfühlsamen Anleitung von Svenja Meierarend, selbst Mutter eines krebsdiagnostizierten Kindes, entstand ein geschützter Raum, in dem Eltern die belastende und fordernde Zeit der Krebsbehandlung kreativ gestalten und verarbeiten konnten.

Kunst wurde zur Brücke zurück zu sich selbst – eine bewusste Steuerung der Aufmerksamkeit auf die Therapiezeit und im Mittelpunkt des Workshops sollten eigene Stärken und Ressourcen stehen, die durch die Erkrankung hindurch getragen haben.

Die Eltern drückten mit viel Farbe und Form auf Papier aus, wofür im Alltag oft die Zeit fehlt. Nämlich die Therapiezeit auf die eigene Resilienzfähigkeit und eigene spezifische Ressourcen hin zu reflektieren. Entstanden sind vielfältige und ausdrucksstarke Werke der Eltern, häufig inspiriert von der Natur – Sinnbilder für Kraft, Hoffnung, Erneuerung und innere Stärke.

Danke liebe Svenja, für dein Engagement ❤️

Wir freuen uns sehr, dass der nächste Workshop unter dem Titel „Innerer Wohlfühlort“ bereits für den Herbst in Planung ist.

Trauergruppentreffen im Juni

In unserer Trauergruppenrunde, die sich einmal im Monat im Familienhaus des Förderkreises trifft, haben wir diesmal den Bilderrahmen für die verstorbenen Kinder weitergestaltet. Ein Netz aus Wollfäden ist entstanden – geknüpft aus Erinnerungen, Gedanken und liebevollen Erzählungen über die Hobbys und Vorlieben der Kinder. Jedes Kind hatte seinen Platz, jedes Kind war spürbar nah. Und jedes Gefühl durfte sein.

Anschließend haben wir eine Runde „Talk-Box“ gespielt - ein Kommunikationsspiel, welches als Impulsgeber für den Abend super funktionierte. Durch die Karten und allgemeinen Themenbereiche kamen wir spielerisch und ganz unverfänglich ins Plaudern und ins Diskutieren. Danke an unsere Konstanze Ebel, auch Mitautorin des Spiels, die uns die „Talk-Box“ geschenkt hat.

 

Fazit: Ein sehr verbindender Abend!

Hirschberg 2025

Seit über 20 Jahren fahren wir gemeinsam mit dem Elternverein Köln zur Reiterfreizeit auf den Hirschberg – und auch in diesem Jahr war es wieder eine ganz besondere Woche für 18 Kinder aus Bonn und Köln.

Dank der großzügigen Unterstützung der Grünenthal GmbH konnten wir sechs erlebnisreiche Tage voller Gemeinschaft, Natur und natürlich ganz viel Pferdeliebe verbringen!

Mit jeweils drei engagierten Betreuerinnen starteten wir in eine Woche voller Highlights:

🔸 Pferdepflege pur – Striegeln, Hufe auskratzen, Satteln und Füttern: Unsere kleinen Pferdefans haben sich liebevoll um „ihre“ Vierbeiner gekümmert.

🔸 Reiten & Voltigieren – Ob auf dem Reitplatz oder beim Ausritt in die Natur – für jedes Kind war etwas dabei.

🔸 Kreativ & bunt – Die Pferde wurden für einen kleinen Auftritt bemalt, und ein selbst erdachtes Theaterstück sorgte für Applaus und Lachen.

🔸 Action & Abenteuer – Eine Fahrt auf dem Traktoranhänger, ein Ausflug in den Freizeitpark, Lagerfeuer mit Stockbrot, Discoabend, Töpfern, Basteln und natürlich der Streichelzoo – Langeweile? Fehlanzeige!

Jeden Abend klang der Tag bei einer Gute-Nacht-Geschichte aus – und müde, aber glücklich fielen die Kinder in ihre Betten.

Es war wunderbar zu sehen, wie schnell die Kinder zueinander fanden, wie liebevoll sie mit den Tieren umgingen und wie sehr sie über sich hinausgewachsen sind – ob auf dem Pferderücken oder in der Gemeinschaft. Die Fortschritte im Laufe der Woche waren beeindruckend!

Ein herzliches Dankeschön an die Grünenthal GmbH, die diese wertvolle Auszeit Jahr für Jahr möglich macht – und an unsere großartigen Betreuerinnen Heike Engelsing, Elisabeth Baran und Judith Rösler, die mit viel Herzblut dafür gesorgt haben, dass diese Woche voller bleibender Erinnerungen war.

 

So sieht gelebte Unterstützung für Familien mit krebskranken Kindern aus – mit Freude, Fürsorge und unvergesslichen Erlebnissen.

Ein starkes Team für starke Familien

Im April hatten wir als Förderkreis-Team eine besondere Premiere: Unsere erste Team-Supervision – ein Tag nur für uns, unser Miteinander und unsere gemeinsame Stärke. Denn auch, wenn wir jeden Tag für Familien mit krebskranken Kindern da sind, wissen wir: Nur, wenn es uns als Team gut geht, können wir wirklich für andere da sein.

Im letzten Jahr hat sich unser Team neu zusammengesetzt. Wir kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, bringen verschiedene Erfahrungen, Stärken und auch Schwächen mit. Was uns verbindet, ist unsere gemeinsame Mission und der Wunsch, uns gegenseitig zu stützen und zu stärken.

Deshalb haben wir uns bewusst entschieden, diesen Schritt zu gehen – begleitet von der wunderbaren Birgit Winter von wb One, die uns durch einen intensiven und sehr aufschlussreichen Tag geführt hat. Wir haben unser Teamprofil erstellt, offen über unsere Rollen, Herausforderungen und Stärken gesprochen, Strategien entwickelt und uns wertschätzendes Feedback gegeben.

Dieser Tag war für jeden Einzelnen von uns bereichernd, aber vor allem hat er uns als Team noch enger zusammengeschweißt. Wir haben gelernt, wie wir schwierige Phasen besser auffangen können, wie wir uns gegenseitig tragen und warum es so wichtig ist, auch gut auf sich selbst zu achten.

Was wir vorher schon wussten, haben wir an diesem Tag noch einmal gespürt: Wir sind ein echtes Team. Mit Herz, Haltung und Humor.

Und wir sind bereit – für alles, was kommt. Für die Familien, für unsere Aufgabe, für euch.

Ein herzliches Dankeschön an Birgit für diesen wertvollen Tag!

Und ein Danke an alle, die hinter uns stehen – ihr macht möglich, dass wir unsere Arbeit mit Herz und Stärke tun können.

Mein Bild - Meine Geschichte

In den Ferien fand unser erster Workshop mit unserer ehemaligen Kunsttherapeutischen Erzieherin Rebekka Winter statt – ein ganz besonderer Moment für uns im Förderkreis: Denn dieses kreative Angebot wurde aus dem Nachsorgezentrum des UKB für Jugendliche ins Leben gerufen. Für Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend eine Krebserkrankung erfahren haben und nun auf ihrem Weg nach der Therapie neue Perspektiven suchen.

Künstlerische Arbeit schafft Räume, in denen junge Menschen nach
einer überstandenen Krebserkrankung sich selbst neu begegnen können. Drei Tage lang haben wir gemeinsam zum Thema Selbstbild gearbeitet – im Wechsel zwischen Austausch, Fotografie und Malerei. So konnte am Ende jeder Teilnehmender ein ganz persönliches Selbstporträt gestalten.
Kunst bietet die Möglichkeit, Erfahrungen auszudrücken, Selbstwahrnehmung zu stärken und die eigene Geschichte kreativ zu gestalten. Gerade nach einer so prägenden Zeit kann künstlerischer Ausdruck helfen, Selbstbewusstsein aufzubauen und die eigene Identität jenseits der Erkrankung zu erkunden.

Für unsere beiden Teilnehmer Anton und Benjamin war dieser Workshop eine kostbare Zeit – zum Reflektieren, zum künstlerischen Verarbeiten und zum Austausch.

Wir danken ihnen von Herzen für ihr Vertrauen und Rebekka Winter für die einfühlsame Begleitung.

 

Ein besonderer Dank geht auch an die AOK, die dieses Projekt finanziell möglich gemacht hat.

Unsere Spielzimmergang – wenn aus schwierigen Zeiten echte Verbindungen wachsen

Seit Januar ist auf unserer Station viel los – und diesmal sind es besonders viele Jugendliche, die gleichzeitig ihre Therapie antreten.
Was auf den ersten Blick nach „einfach nur voll“ klingt, ist für uns ein kleines Geschenk: Denn wenn Gleichaltrige aufeinandertreffen, entstehen Begegnungen, Gespräche – manchmal auch nur gemeinsames Zocken, Schweigen, Lachen. Aber genau das ist so wichtig.

Gerade für Jugendliche ist eine Krebserkrankung besonders schwer zu verarbeiten.
Da ist so viel Wut, Unsicherheit, Rückzug. Und es braucht viel Feingefühl, Geduld und Herz, um sie überhaupt zu erreichen.

Unsere Erzieherinnen sind wahre Brückenbauerinnen.
Mit kleinen Ideen, stillen Angeboten und ganz viel Fingerspitzengefühl gelingt es ihnen, Räume zu schaffen, in denen Begegnung entstehen kann – ganz ohne Druck, ganz auf Augenhöhe.
Und so ist in den letzten Wochen etwas ganz Besonderes entstanden:
Unsere Spielzimmergang – eine kleine Gemeinschaft aus Jugendlichen, die miteinander Zeit verbringen, sich austauschen, basteln, spielen, lachen, zusammen essen oder einfach nur da sind.

Und das Schönste: Auch die Kleineren gehören dazu.
Mitten in dieser Gruppe hat auch ein 5-jähriger Junge seinen festen Platz gefunden – liebevoll aufgenommen, voll integriert, als selbstverständlicher Teil der Runde.
Ein echtes Miteinander, generationenübergreifend, wertschätzend und stärkend.

Das Spielzimmer war noch nie so lebendig wie jetzt – und auch die Eltern erleben, wie gut es tut, wenn ihre Kinder nicht allein sind, sondern gemeinsam diesen Weg gehen.
Während die Jugendlichen und Kinder unter sich sein können, finden auch die Eltern Zeit für Gespräche, für Austausch, für eine Pause im Ausnahmezustand.

 

Wir sind unendlich dankbar, solche Räume ermöglichen zu können.
Weil Gemeinschaft heilt. Und weil niemand diesen Weg allein gehen sollte.

Ehrenamt goes Kochatelier

Anlässlich des Tenten Stiftungspreises, den wir im letzten Jahr für unser Engagement erhalten haben, haben wir am Freitag eine tolle Küchenparty im Kochatelier Bonn veranstaltet. Mit 22 Ehrenamtlichen wurde fleißig geschnibbelt, gekocht und gegrillt. Es wurde viel gelacht und ausgetauscht.

Es war ein rundum gelungener Abend, der uns einmal mehr zeigt, wie wertvoll der Austausch und das Miteinander in unserer Ehrenamtsgemeinschaft sind.

Ein riesiges Dankeschön an das Team vom Kochateliers Bonn für den wundervollen Abend und das unglaublich leckere Essen!

Legoworkshop

Letzten Samstag war es soweit: Unser Familienworkshop „Wir bauen eine LEGO-Stadt“ fand statt – und was für ein Tag es war!

29 Kinder und Eltern kamen zusammen, um gemeinsam eine Stadt zu erschaffen. Unter der Anleitung von Jörn Fritschle von Brick Solution entstanden beeindruckende Bauwerke – von detailreichen Sets bis hin zu kreativen Eigenkreationen. Es war unglaublich zu sehen, mit wie viel Konzentration, Begeisterung und Teamgeist alle dabei waren!

Am Ende fügten sich alle Gebäude zu einer lebendigen Stadtlandschaft zusammen – ein wunderschönes Sinnbild dafür, dass wir nur gemeinsam Großes schaffen können. Und wie Jörn es so treffend sagte: „Es zeigt, wie wichtig es ist, als Familie Zeit miteinander zu verbringen.“ Genau das haben alle an diesem Tag getan – gemeinsam gelacht, gebaut und eine wunderbare Zeit erlebt.

Ein herzliches DANKESCHÖN an Jörn für seine großartige Unterstützung und an all unsere Spenderinnen und Spender. Ohne Euch wären solche besonderen Momente nicht möglich!

Entspannt ins neue Jahr

Im Januar fand unser Familien-Entspannungsworkshop mit der wunderbaren Annika Kerz statt. Gemeinsam haben Eltern und Kinder Achtsamkeitsübungen kennengelernt, die leicht in den Alltag integriert werden können. Es wurde massiert, gelacht und alle durften auf einer winterlichen Traumreise in eine andere Welt abtauchen.

Zum Abschluss wurden Kerzen verziert und bei einer Kerzenmeditation angezündet – ein ganz besonderer Moment der Besinnung und Ruhe.

Wir danken Annika von Herzen für diesen wundervollen Workshop, der unseren Familien wertvolle Tools an die Hand gegeben hat, um besser mit Stress und Ängsten umzugehen.

Kreativatelier im FAMILIENHAUS

Im Januar fand unser Kreativatelier das erste Mal in unseren Räumen im Familienhaus statt. Begleitet wird es von Sophia Michnia. Im ersten Kreativ Atelier wurde getöpfert. Es wurden Herztassen, Marienkäfer, Teller und Herzen getöpfert. Nun werden Sie im Ofen gebrannt und im übernächsten Atelier Termin bemalt.

 

Schön, dass du uns von nun an unterstützt liebe Sophia. Willkommen im Förderkreis Team!

Reitpädagogik im Januar

Die erste Reitpädagogik in diesem Jahr war schon mal ein Winterwonderland. 

Ein Jahr Trauergruppe – Gemeinsam auf dem Weg der Heilung

Vor einem Jahr haben wir unsere Trauergruppe für verwaiste Eltern ins Leben gerufen – ein Ort der Begegnung, des Verstehens und des gemeinsamen Heilens. Jeden Monat treffen sich hier Eltern, die den schmerzlichen Verlust ihres Kindes erleben mussten, zusammen, um ihre Trauer zu teilen und zu verarbeiten.

Unter der einfühlsamen Leitung von Dr. Claudia Zieroff, Psychologin des Psychosozialen Dienstes der Kinderkrebsstation, und mit der kreativen Unterstützung unserer Erzieherin Heike Engelsing, findet die Gruppe im FAMILIENHAUS einen geschützten Raum. Hier entstehen wertvolle Momente der Erinnerung, des Austauschs und der bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Trauer – auf ganz besondere Weise.

Ein Highlight dieses Jahres war der Töpferabend im November, angeleitet von der Trauerbegleiterin Sofia Michnia. Der kreative Prozess schenkte allen Teilnehmenden nicht nur bleibende Erinnerungen, sondern auch eine berührende Möglichkeit, ihrer Trauer einen neuen Ausdruck zu verleihen.

Ein herzliches Dankeschön gilt Dr. Claudia Zieroff und Heike Engelsing für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement. Ihre Arbeit ist ein unverzichtbarer Teil des Heilungsprozesses nach einem solch schmerzhaften Verlust. Der Austausch mit anderen betroffenen Eltern bringt Trost, Verständnis und das Gefühl, in einer oft von Einsamkeit und Schmerz geprägten Zeit nicht allein zu sein.

Wir sind sehr dankbar und stolz, diesen besonderen Raum der Begegnung und des Beistands schaffen zu dürfen – einen Ort, der Hoffnung und Heilung schenkt.

Bonner Tenten Preis für unser Ehrenamt

Am vergangenen Samstag haben der Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn, und das FAMILIENHAUS alle beide den Tenten-Preis für das Ehrenamt verliehen bekommen. Wir waren zusammen mit Vertreterinnen unserer jeweiligen Ehrenämter im Haus der Begegnung zur Preisverleihung und hatten eine ganz wunderbare Zeit. Es freut uns sehr, dass die Herzlichkeit und das Engagement unserer Ehrenamtlichen auch von Außenstehenden anerkannt und in so schöner Form gewürdigt wird – der Tenten-Stiftung gilt daher unser großer Dank, auch für die schöne Veranstaltung! Wir werden das Preisgeld dazu nutzen unser Ehrenamt weiter auszubauen und zu fördern.

Unseren Ehrenamtlern möchten auch wir an dieser Stelle nochmal unsere tiefe Wertschätzung ausdrücken – ihr seid einfach ganz große Klasse und macht uns erst so richtig zu dem, was wir sind – wir sind glücklich und stolz darauf, euch zu haben!

2. Klinik-Geschwistertag

Im letzten Monat fand unser 2. Klinik-Geschwistertag statt! Einmal im Jahr laden wir die Geschwisterkinder unserer kleinen Patient*innen auf Station 4 dazu ein, den Klinikalltag ihrer Geschwister hautnah zu erleben. Denn oft können sie nicht dabei sein und wissen nur wenig über den Alltag auf Station.

Gemeinsam mit unseren Erzieherinnen Elisabeth Baran und Heike Engelsing durchliefen die Geschwisterkinder verschiedene Stationen: Von der Anmeldung in der Ambulanz, über den "Fingerpiks" im Labor, bis zum Wiegen, Messen und Herzklopfen hören – ein kleiner Einblick in die Routine ihrer Geschwister. Ein Highlight war die MRT-Rakete, die den Kindern spielerisch die Angst vor der "Röhre" nehmen soll. 

Beim gemeinsamen Essen und Spielen im FAMILIENHAUS konnten alle das Erlebte noch einmal Revue passieren lassen. Dieser Tag schenkt den Geschwistern ein tieferes Verständnis und Einfühlungsvermögen für ihre kranken Geschwister.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeitenden des ELKI, die sich Zeit für dieses besondere Projekt genommen haben!

Hand in Hand for Children zu Besuch auf Station

Im Oktober hatten wir ganz besonderen Besuch auf Station: Der Verein Hand in Hand for Children verwandelte unser Spielzimmer für eine Stunde in ein buntes Zirkuszelt! Der Clown Au Backe, Dr. Musikus und die beiden Künstler Andreas Wessels und Kai Eikermann sorgten für ein einzigartiges Programm voller Lachen, Tanz und Spaß – ein echtes Highlight für unsere Kinder und ihre Familien.

Am Ende gab es für alle kleine Luftballontiere und die Möglichkeit, das Jonglieren selbst auszuprobieren .

Wir danken von ❤️ Marcus Scholl und allen Künstlern für diese großartige Veranstaltung. Jeder Moment der Freude und Ablenkung ist im Klinikalltag so wertvoll.

Der letzte Kochkurs in diesem Jahr

Ein unvergesslicher Tag beim Taktischen Luftwaffengeschwader 31 "Boelcke"!

In den Herbstferien durften wir gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen einen ganz besonderen Tag auf dem Fliegerhorst Nörvenich verbringen – ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden!

Wir hatten die Gelegenheit, einen Eurofighter aus nächster Nähe zu sehen und sogar in einem Hubschrauber und einem Starfighter Probe zu sitzen. In der Fliegerstaffel lernten wir alles über die spezielle Ausrüstung der Piloten und die aufregende Technik eines Schleudersitzes. Im Sportraum der Piloten haben wir gesehen, wie sie fit bleiben, und bei der Feuerwehrwache durften wir selbst in die großen Feuerwehrfahrzeuge steigen. Ein besonderes Highlight war es, den Start mehrerer Eurofighter hautnah mitzuerleben. Auch der Blick hinter die Kulissen im Tower und der Besuch beim Fliegerarzt haben uns beeindruckt – inklusive der Besichtigung eines brandneuen Krankenwagens!

Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Engels und dem gesamten Team des Geschwaders 31 "Boelcke" für diesen besonderen Tag und die unvergesslichen Einblicke in ihren spannenden Alltag bedanken.

Bärenstarker Familientag

Kinder-Kunst Ausstellung

Sonnenaufgänge, Tornados, Geißböcke,  Schmetterlinge und Cocktails

waren die Themen der entstandenen Bilder der Kinder, die regelmäßig das

Kreativangebot des Förderkreises im Atelier Villa Wiese besuchen.

Im Rahmen der von Huda Neugebauer initiierten Vernissage, bei der

die entstandenen Werke von über 70 Kindern ausgestellt worden, präsentierten die

Künstler und Künstlerinnen stolz ihre entstandenen Bilder den zahlreich erschienenen

Gästen. Für das leibliche Wohl war gesorgt und eine Jugendband sorgte an diesem Nachmittag

für musikalische Untermalung.

Wir bedanken uns bei Huda Neugebauer für diese tolle Veranstaltung!

 

Reitpädagogik im Juni

Gemeinsam mit dem Therapiepony Lizzy galt es im Juni Geschicklichkeit, Köpfchen

und Einfühlungsvermögen einzusetzen, um die verschiedenen Aufgaben des Action-

Parcours zu bewältigen. Dabei kam es zudem auf eine gute Kommunikation und dem Gefühl

für das Pferd an.

Alle Paare meisterten den Parcours mit Bravour und überwanden individuelle Schwierigkeiten,

so dass sowohl das Pony wie auch alle Kinder am Ende den Reitplatz mit einem Strahlen im Gesicht verlassen konnten. Wir sind stolz auf unsere mutigen Ponyprofis!

Reiterfreizeit Hirschberg

Im Juni fand die nun mehr 31. Reiterfreizeit auf dem wunderschönen Hirschberg statt. 18 ehemalige Patient*innen und Geschwister ab 6 Jahren aus Bonn und Köln verbrachten 6 unvergessliche Tage auf dem Reiterhof in Großalmerode. Diese Zeit half den Kindern nachhaltig, mit der Erkrankung zurechtzukommen, und bot einen wertvollen Austausch mit Gleichgesinnten. Auch die Geschwister standen im Mittelpunkt und lernten, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. Für die Eltern war es eine wichtige Gelegenheit zu lernen, nach einer schweren Erkrankung ihr Kind wieder loszulassen und Vertrauen in die Eigenständigkeit zu fassen.

Jeden Tag gab es neue und spannende Aktivitäten: Pferdeleckerli herstellen, Reitunterricht, T-Shirts batiken, voltigieren und Ausritte durch den Wald. Ganz besondere Highlights waren der Besuch im Freizeitpark Ziegenhagen und das Pferde anmalen mit anschließender Aufführung kleiner Theaterstücke.

Es wurden neue Freundschaften geschlossen, und die fröhlichen Hirschberglieder hörte man über den ganzen Hof. Abends am Lagerfeuer wurde es dann richtig gemütlich.

Am Freitag fuhren 18 glückliche Kinder und 6 Betreuer*innen mit tollen Erlebnissen im Gepäck wieder Richtung Rheinland. Ein herzliches Dankeschön an die Grünthal GmbH, die seit Beginn an dieses wunderbare Erlebnis finanzieren.

Mitflug im Eurofighter der Kuscheltiere

Im Juni gab es für unsere Kinder von Station ein besonderes Ereignis: Die Deutsche Luftwaffe der Bundeswehr hatte alle Kuscheltiere der Patient*innen zu einem Mitflug im Eurofighter eingeladen, um die Welt von oben zu sehen.  Diese wurden dann samt Urkunde, Genesungswünschen und vor allem unvergesslichen Fotos aus der Luft auf Station überreicht. 

Das Besondere daran: Die zwei Piloten haben sich die Zeit genommen, um die unzähligen Fragen der Kinder und auch der Eltern zu beantworten. 

Wir sagen danke an Frau Engels und das taktische Luftwaffengeschwader 31 "Boelcke" für diese tolle Idee. Ihr habt den Kindern ein Strahlen ins Gesicht gezaubert! 

Wir freuen uns schon, Euch irgendwann vor Ort zu besuchen

Achtsamkeitsworkshop

Am vergangenen Wochenende durften wir einen ganz besonderen Workshop erleben - unseren Achtsamkeits-Workshop mit Annika Kerz von Kerzraum.

Annika führte uns durch drei wertvolle Entspannungstechniken: Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und eine Traumreise. Diese Techniken sind nicht nur effektiv, sondern auch leicht in den Alltag zu integrieren - selbst an Orten wie einem Wartezimmer.

Für die fünf Mütter, die an unserem Workshop teilnahmen, war dieser Tag von unschätzbarem Wert. Sie berichteten, dass es ihnen seit der Erkrankung ihrer Kinder schwerfällt, sich zu entspannen und Zeit für sich selbst zu nehmen. Doch dank Annikas einfühlsamer Anleitung konnten sie neue Wege finden, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Der Workshop war ein wundervoller Sonntagvormittag voller Inspiration und praktischer Tipps, um wieder mehr für sich selbst zu tun. Denn die Erkrankung eines Kindes belastet nicht nur das Kind selbst, sondern auch die Eltern - und die Angst hört nicht nach Abschluss der Therapie auf. Umso wichtiger ist es, dass auch die Eltern lernen, mit dieser Angst und den Veränderungen umzugehen, die die Erkrankung mit sich bringt.

Ein herzliches Dankeschön geht an Annika für diesen wundervollen Workshop und ihre einfühlsame Begleitung.

Workshop Bühnenluft schnuppern

Hier ein kleiner Einblick in unseren spannenden Osterferienworkshop "Bühnenluft schnuppern".

Am ersten Tag tauchten unsere jungen Teilnehmer in eine Welt voller Spiel und Kreativität ein. Von laut bis leise, von lustig bis traurig, von albern bis ernsthaft - es war alles dabei! Die Kinder schlüpften in die verschiedensten Rollen, sei es als Tiere oder Menschen, und begaben sich auf aufregende Phantasiereisen durch den Wald oder zum Strand. Zwischendurch wurde natürlich auch für die nötige Stärkung von unserer Küchenfee Rowena gesorgt, denn schließlich braucht man Energie, um die Bühne zu erobern! Ein besonderer Höhepunkt war unser Rap Battle, bei dem sich alle so richtig ausleben konnten.

Am zweiten Tag starteten wir mit einer erfrischenden Vorstellungsrunde und schlüpften dann erneut in verschiedene Rollen, um den Raum zu erobern. Nach einem ausgiebigen Toben im Turnraum wurde es dann ernst: Wir präsentierten unsere Hausaufgabe wie echte Tagesschausprecher und brillierten in kleinen Szenen und Stücken auf der Bühne. Die Kinder waren kaum wiederzuerkennen, so sehr haben sie sich in ihre Rollen hineinversetzt!

Unsere Workshop-Leiterin Loraine gab uns wertvolles Feedback und stand geduldig Rede und Antwort zu allem rund um das Schauspieler*innen-Dasein. Es war fantastisch zu sehen, wie sich die Kinder in verschiedenen Rollen und Emotionen ausprobierten und dabei so viel Spaß hatten.

Ein herzliches Dankeschön geht an Loraine für diesen wundervollen Workshop, der nicht nur den Kindern, sondern auch unseren Erzieherinnen Elisabeth und Heike viel Freude bereitet hat. Zum krönenden Abschluss stand am dritten Tag noch ein Besuch im Theater in Köln auf dem Programm!

Wir sind dankbar für solch bereichernde Erfahrungen, die unseren kleinen Helden neue Welten eröffnen und sie stärken, ihre Träume zu verfolgen.

Seelenwärmer-Kiste

Wir möchten euch heute mit tollen Neuigkeiten aus unserer Arbeit auf der Station erreichen. In den letzten Wochen haben wir intensiv darüber nachgedacht, wie wir die betroffenen Eltern noch besser unterstützen können, um diese schwierige Zeit ein wenig zu erleichtern. Denn wir wissen, dass der Aufenthalt im Krankenhaus nicht nur psychisch, sondern auch körperlich sehr herausfordernd sein kann, besonders für Eltern, die ihre Kinder über Monate oder sogar Jahre begleiten.

Vor einigen Wochen haben wir unser kreatives Angebot für Eltern erweitert, und wir freuen uns zu berichten, dass es auf sehr positive Resonanz gestoßen ist. Ab sofort bieten wir den Eltern auch unsere "Seelenwärmer Kiste" an. Diese enthalten viele wertvolle Dinge, die zur Entspannung beitragen können. Darunter befinden sich ätherische Öle, ein Antistressball, Sudoku-Rätsel, ein Achtsamkeits-Malbuch, Nervennahrung, Entspannungstee, Handcreme und eine Zeitschrift.

An dieser Stelle möchten wir uns von Herzen bei den Unternehmen Primavera, Rahm und Meßmer Tee bedanken, die uns bei diesem Projekt so großzügig unterstützen. Ihre Hilfe ermöglicht es uns, den Eltern kleine Momente der Entspannung und des Trostes zu schenken, die in dieser herausfordernden Zeit so wichtig sind.

Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung des Nachsorgezentrums und des 40-jährigen Bestehens des Förderkreises.