Mutperlen, Klinikclowns, Musiktherapie, Stationsküche u.v.m.


Mut und Anerkennung - die Mutperlen

Ein im Ausland schon länger bekanntes Projekt hat seit 2009 auch in Deutschland Fuß fassen können: die Mutperlen.

Die Patienten erhalten bei jeder Prozedur, die sie bei ihrer Behandlung über sich ergehen lassen müssen, eine spezielle Perle, die sie auf eine lange Schnur fädeln können. Jede Perle steht für ein bestimmte Maßnahme (wie z.B. eine kleine rote Perle steht für Blutabnahme oder ein grüner Kreisel für Lumbalpunktion). So kann sehr einfach sichtbar werden, was die Kinder erlebt und erduldet haben.

Am Ende der Therapie ist daraus eine lange (oft sogar mehrere Meter) und bunte Kette entstanden, die die Geschichte der Behandlung darstellt. Dadurch können die Patienten anderen Menschen besser vermitteln, was sie bewältigt haben. Und für sich selbst haben sie am Ende der Therapie eine sehr anschauliche Erinnerung.

Ganz neu ist die digitale Mutperlen-App für Android und iphone Smartphones.

Die Mutperlen-App gibt es hier: Deutsche Kinderkrebsstiftung

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Kinder Info Mutperlen
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Perlenarten - Detailbeschreibung
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Lachen ist Gesund

Seit rund 15 Jahren kommen einmal pro Woche zwei speziell für diese Tätigkeit ausgebildete Clowns der Organisation "Clownsvisite e.V." auf die Station, um insbesondere den kleineren Patienten für eine Weile Ängste und Sorgen zu vertreiben und Zerstreuung und Ablenkung zu bringen.

Die Besuche werden von den Patienten mit Freuden erwartet, wissen doch die Clowns durch ihre enge Anbindung an das psychosoziale Team, wie sie auf die einzelnen Kinder zugehen können. Manche Kinder lassen sich, wenn dies irgendwie möglich ist, ihre ambulanten Termine extra auf den Clowns-Tag legen .

www.clownsvisite.de


Die Seele zum Klingen bringen

Die Krebserkrankung führt bei den Kindern zu Angst und Unsicherheit, die sie oftmals nicht in Worte fassen können. Über Musik können Kinder sich öffnen und mit den verschiedenen Instrumenten und deren vielfältigen Klänge ihren Emotionen Ausdruck verleihen.

Auch gemeinschaftliches Singen kann sehr befreiend sein und wird immer wieder auf der Station angeboten. Ein ausgebildeter Musiktherapeut besucht - ausgerüstet mit vielen interessanten Instrumenten - regelmäßig die Station.


Ein bisschen wie Zuhause

Die etwas andere Stationsküche

Woher kommt denn nur der Duft nach Pizza, Pommes oder frischen Waffeln und Kaffee? Wer ihm folgt, findet sofort den Weg zur Stationsküche, in der das Küchenteam den Krankenhausspeiseplan aufpeppt.
Denn der Appetit von Kindern während der Intensivtherapie ist von ganz besonderer Art: Chemobedingte Appetitlosigkeit wechselt sich ab mit Heißhungerattacken nach Kortisongaben. Da muss schon mal was anderes her als Kartoffelpüree mit Spinat und Spiegelei aus der Krankenhausküche.

Das Küchenteam kocht, backt und brät auch, wenn ein kleiner oder großer Patient Geburtstag feiert, wenn er traurig oder allein ist, wenn Gäste die Station besuchen oder auch einfach nur an Karneval, Ostern, Weihnachten oder anderen Festtagen. Kurzum: Einen Anlass für ein reges Küchentreiben gibt es immer.

Ausserdem wollen wir den Kindern gerade an Festtagen soviel "Zuhause" wie nur irgendwie möglich bieten. Da ist Wunschkost besonders angesagt.

Die  beim Förderkreis angestellten MitarbeiterInnen haben stets alle Hände voll zu tun. Sie sorgen auch dafür, dass die Küchen-, Kühl- und Gefrierschränke stets gefüllt sind – denn z.B. Eis und Chips kommen auch bei geschädigter Mundschleimhaut gut an.
Doch damit nicht genug: In der kleinen, aber recht gemütlichen Küche ist auch Platz für Begegnungen. Fast alle, die etwas mit Station 4 und deren Ambulanz zu tun haben, finden sich regelmäßig in der Küche ein. Da ergibt sich schnell ein zwangloses Gespräch zwischen Arzt und Patient oder Mutter/Vater, zwischen Kollegen oder Patienteneltern. Und mittendrin eine wirbelnde Küchendame mit stets offenen Augen, Ohren und Herz. Das ist durchaus etwas Besonderes!

Jeden Mittwoch findet ein Frühstück statt, das mit liebevoll geschmückten Tischen und einem tollen Buffet Eltern und Kindern die Möglichkeit gibt gemeinsam zu frühstücken und die Krankheit ein wenig zu vergessen.  Für die Kinder gibt es immer kleine Geschenke, mal ein Überraschungsei, oder einen kleinen Malblock oder was sonst noch die Laune heben kann.


Das Spielzimmer auf der Station

Die langen Aufenthalte auf der Station sind eine Belastung für die Kinder und nichts lenkt besser von der Krankheit ab als Spiel und Spaß. Auf der onkologischen Station wurde vom Förderkreis ein Spiel- und Gemeinschaftsraum eingerichtet und ausgestattet. Hier wird gemalt und musiziert, gespielt und gelacht. Ablenkung und eine gemütliche Atmosphäre finden hier nicht nur Patienten und Eltern sondern auch Geschwister.

Hier findet auch jeden Mittwoch das Elternfrühstück statt


Das Wartezimmer in der Ambulanz

Ganz groß für die Kleinen

Auch das Spielzimmer im Erdgeschoß, das von den Ambulanzpatienten als Warteraum genutzt wird, wurde vom Förderkreis ausgestattet und eingerichtet. Seit Mitte 2015 gibt es hier sogar eine multimediale Spielwand. In dieser attraktiven Umgebung vergeht die Zeit wie im Flug und mögliche Ängste vor der Behandlung können im Spiel vergessen werden.


Child 4 Child

Anlässlich des internationalen Kinderkrebstages wurd im Internet gemeinschaftlich - über die Landesgrenzen hinweg - gesungen.

”We Are One” das offizielle Video ist nun online!
Mehr als 900 000 Kinder aus der ganzen Welt haben auf der Webseite child4child.com  gemeinsam gesungen, um ihre Stimme weltweit für krebskranke Kinder zu erheben.

Diese Aktion wurde initiiert von Childhood Cancer International (CCI), eine Organisation die seit 1994 unter ihrem Dach 180 Elterngruppen aus 90 Ländern repräsentiert und sich für krebskranke Kinder aus aller Welt einsetzt.



Spende für etwas Abwechslung im Klinikalltag

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie den Kindern eine Auszeit vom Klinikalltag. Spielen, Lachen, Musik, Eiscreme, Pizza oder auch mal ein Ausflug wenn die Therapie es erlaubt. Ihre Spende hilft den Kindern auf der Station.

 

25,00 €


1 Bei unseren Shop-Produkten handelt es sich rechtlich gesehen um Spenden, denn Sie erhalten keine Gegenleistung von uns für Ihre Spende. Der Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. ist eine vom Finanzamt Bonn Innenstadt anerkannte gemeinnützige Organisation und wir sind berechtigt Spendenbescheinigungen auszustellen. Aus diesem Grund weisen wir keine Mehrwertsteuer aus.